Riemen- und Kettentriebe für
flexible Leistungsübertragung
Antriebe passend zu Leistung, Geometrie und Betriebsbedingungen auslegen
Für viele Konstruktionen sind Zahnradantriebe nicht umsetzbar oder wirtschaftlich nicht sinnvoll. Alternativ übernehmen Zahnriemen-, Keilriemen- und Kettenantriebe zahlreiche Aufgaben der Leistungs- und Bewegungsübertragung.
MDESIGN unterstützt die normgerechte Auslegung unterschiedlichster Riemen- und Kettentriebe. Von einfachen Zweischeibenantrieben bis hin zu komplexen Mehrwellen- und Mehrscheibensystemen.
Berücksichtigte Normen für Riemen- und Kettentriebe
Schmalkeilriemen
DIN 2211 & DIN 7753
Klassische Keilriemen
DIN 2215 & DIN 2217
Rollenkettentriebe
DIN ISO 10823
Ketten & Kettenräder
ISO 606
Standards schaffen, Engineering beschleunigen
MDESIGN schafft eine einheitliche Grundlage für Berechnungen im gesamten Team. Strukturierte Eingaben, zentral gepflegte Berechnungsgrundlagen und eine durchgängige Dokumentation sorgen dafür, dass Ergebnisse nachvollziehbar und über Projekte hinweg vergleichbar bleiben.
Seit über 40 Jahren unterstützt MDESIGN Unternehmen bei der Berechnung und Auslegung technischer Komponenten – heute mit mehr als 35.000 Anwendern weltweit.
Riemenlänge, Vorspannung und Belastung berechnen
Zahn- und Keilriemen bieten unterschiedliche Möglichkeiten für Leistungsübertragung, Übersetzung und Wellenanordnung. Besonders bei mehreren Scheiben oder Spannrollen wird die Geometrie schnell aufwendig. MDESIGN unterstützt klassische Zweischeibenantriebe ebenso wie Zahnriemensysteme mit mehreren Wellen, Spannrollen und Spannscheiben. Positionen, Zähnezahlen, Durchmesser und Belastungen können passend zur Konstruktion vorgegeben werden. Damit lassen sich auch komplexere Leitungsverläufe früh auf Machbarkeit prüfen. Riemenlänge, Umschlingung und Vorspannung müssen nicht separat abgeschätzt werden, sondern ergeben sich aus dem aufgebauten System.
Rollenketten passend zu Leistung und Einsatzfall auswählen
Bei Kettentrieben bestimmen Leistung, Drehzahl, Zähnezahl und Betriebsbedingungen, welche Kettenbauart und Größe geeignet ist. Auch Gliederanzahl, Achsabstand und Schmierung spielen für die praktische Ausführung eine wichtige Rolle.
Für Rollenketten lassen sich passende Kettentypen, Anzahl der Stränge, Teilung, Kettenlänge und Auslastung bestimmen. Europäische und amerikanische Bauarten sowie Simplex-, Duplex- und Triplexketten sind Bestandteil des Berechnungsspektrums.
So kann bereits während der Konstruktion geprüft werden, ob die gewählte Kette ausreichend leistungsfähig ist und welche Schmierung für den vorgesehenen Betrieb empfohlen wird.
Riemenantriebe
Kettenantriebe
Betriebsbedingungen in die Auslegung einbeziehen
Stoßbelastungen, wechselnde Lasten, Temperatur und Schmierung können die Beanspruchung eines Riemen- oder Kettentriebs deutlich verändern. Ein Antrieb, der unter Nennbedingungen ausreichend dimensioniert ist, kann unter realen Betriebsbedingungen andere Reserven benötigen.
Betriebsfaktoren, Vorspannung, dynamische Belastungen und Schmierungsbedingungen fließen deshalb je nach Berechnungsfall in die Auslegung ein. Bei Ketten können zusätzlich Schmiermethode und Viskositätsklasse bestimmt werden.
Damit lässt sich die Dimensionierung näher am tatsächlichen Einsatz vornehmen und das Risiko einer zu knapp oder unnötig groß gewählten Antriebslösung reduzieren.
Ergebnisse verstehen und Antriebskonzepte weiterentwickeln
Riemenlänge, Kettengröße, Vorspannkraft, Geschwindigkeit, Auslastung und Wellenbelastung zeigen, ob das gewählte Konzept zur Aufgabe passt.
Aus den Ergebnissen lassen sich konstruktive Änderungen ableiten: Scheibengrößen anpassen, Achsabstände verändern, eine andere Riemenbreite wählen, zusätzliche Kettenstränge vorsehen oder Spannrollen neu positionieren.
So können Antriebskonzepte schneller verglichen und früh auf ihre technische Umsetzbarkeit geprüft werden.
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01
Geführte Eingabe und Ergebnisübersicht
Strukturierte Eingaben, Hilfetexte und technische Hinweise unterstützen bei Geometrie, Belastung, Übersetzung und Vorspannung. Ein integrierter KI-Assistent hilft bei Fragen während der Berechnung. Die wichtigsten Kennwerte und Ergebnisse stehen übersichtlich zur Verfügung.
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02
Antriebssystem im 3D-Modell verstehen
Scheiben, Kettenräder, Spannrollen und Leitungsverläufe werden im 3D-Modell dargestellt. Achsabstände, Positionen und geometrische Zusammenhänge lassen sich so leichter nachvollziehen und mit der geplanten Konstruktion abgleichen.
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Dokumentation und Nachweis auf Knopfdruck
Technische Dokumentation automatisch erstellen.
Alle Eingaben, Normen, Randbedingungen, Ergebnisse und Grafiken werden automatisch zu einer vollständigen Dokumentation zusammengeführt. So entstehen nachvollziehbare Nachweise für interne Entwicklung, Kunden, Prüforganisationen oder Fertigung.
Funktionsumfang der MDESIGN Riemen- und Kettentriebe
Die Funktionen sind kompakt nach Normen, Keilriemen, Zahnriemen, Rollenketten und Umschlingung gegliedert.
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Normen & Berechnungsgrundlagen
- DIN 2211-1
- DIN 2215
- DIN 2217-1
- DIN 323-1
- DIN 323-2
- DIN 7753-1
- DIN ISO 10823
- ISO 606
- Literaturbasierte Berechnung
- Katalogdaten der Firmen Walther Flender und der Mulco Gruppe
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Normal- & Schmalkeilriemen
Eingabewerte
- Max. Scheibendurchmesser
- Ungefährer Achsabstand
- Anwendungsfaktor
- Zu übertragende Leistung
- Antriebsdrehzahl
- Abtriebsdrehzahl
- Übersetzungsverhältnis
- Reibwert
Ausgabewerte
- Riemenprofil
- Nennleistung je Riemen
- Benötigte Riemenzahl
- Außenlänge
- Wirklänge
- Kranzbreite der Riemenscheibe
- Wirkdurchmesser Antriebsscheibe
- Wirkdurchmesser Abtriebsscheibe
- Achsabstand
- Achsabstands-Verstellweg zum Auflegen
- Achsabstands-Verstellweg zum Spannen
- Umschlingungswinkel kleine Scheibe
- Riemengeschwindigkeit
- Biegefrequenz
- Umfangskraft
- Dynamische Wellenbelastung
-
Zahnriemen
Eingabewerte
- Riemenart
- Zahnriementyp
- Teilung
- Standardbreiten automatisch ermitteln
- Drehrichtung
- Typ der Spannung
- Position entlang der x-Achse
- Position entlang der y-Achse
- Zähnezahl der Zahnscheibe
- Maximal möglicher Wirkdurchmesser der Zahnscheibe
- Antriebsscheibe
- Spannrolle
- Spannscheibe
- Verschiebewinkel der Spannscheibe
- Leistung der belasteten Zahnscheibe
- Drehmoment der belasteten Zahnscheibe
- Umfangskraft der belasteten Zahnscheibe
- Drehzahl der Zahnscheibe
- Belastungsfaktor
Ausgabewerte
- Riemenbezeichnung
- Riementeilung
- Gewählte Standard-Riemenlänge
- Riemenzähnezahl
- Gewählte Standard-Riemenbreite
- Notwendige Riemenlänge
- Gesamtübersetzung
- Sicherheit bezüglich Riemenbreite
- Umfangsgeschwindigkeit
- Erforderliche Vorspannkraft
- Aktuelle Position entlang der x-Achse
- Aktuelle Position entlang der y-Achse
- Wirkdurchmesser der Zahnscheibe
- Außendurchmesser der Zahnscheibe
- Achsabstand
- Freie Trumlänge
- Eigenfrequenz der frei schwingenden Trumlänge
- Umschlingungswinkel an der Zahnscheibe
- Eingreifende Zähnezahl der Zahnscheibe
- Erforderliche Riemenbreite
- Gesamtanwendungsfaktor
- Prüflast
-
Rollenkette
Eingabewerte
- Berechnungsmodus
- Zu verwendende Rollenketten-Bauart
- Antriebsleistung
- Antriebsdrehzahl
- Zähnezahl des Antriebsrades
- Zähnezahl des Abtriebsrades
- Ungefährer Achsabstand
- Betriebsbedingungen für treibende Maschine
- Betriebsbedingungen für getriebene Maschine
- Faktor zur Berücksichtigung der Betriebsbedingungen
- Faktor zur Berücksichtigung der Zähnezahl des kleineren Rades
Ausgabewerte
- Ausgewählter Kettentyp
- Anzahl der Kettenstränge
- Kettenteilung
- Anzahl der Kettenglieder
- Maximaler Achsabstand
- Kettengeschwindigkeit
- Maximale korrigierte Leistung für gegebene Antriebsdrehzahl
- Auslastungsgrad der Kette
- Errechnete Gliederanzahl in der Kette
- Empfohlene Schmierungsmethode
- Viskositätsklasse des Schmieröles
-
Umschlingung
Eingabewerte
- Durchmesser kleine Riemenscheibe
- Durchmesser große Riemenscheibe
- Wellenabstand
- Riemenlänge
Ausgabewerte
- Durchmesser kleine Riemenscheibe
- Durchmesser große Riemenscheibe
- Wellenabstand
- Riemenlänge
- Übersetzung
- Umschlingungswinkel kleine Riemenscheibe
- Umschlingungswinkel große Riemenscheibe
- Umschlingungsbogen kleine Riemenscheibe
- Umschlingungsbogen große Riemenscheibe
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